Samstag, 16. Juni 2012

Manchmal ist alles so anders, so normal irgendwie. Die Gefühle sind erloschen, weggeflogen. Ich spüre Freundschaft, dieses liebe Gefühl. Alles ist perfekt, alles ist so wie es sein soll. & dann geht alles plötzlich kaputt! Ich fange an meine Gedanken an ihn zu verschwenden, sinnlose Gefühle in mir unbekannte Schubladen zu stopfen. Ich frage mich was mit mir los sei, was für eine eigenartige Krankheit mein Ich befallen mag. Ich verfluche diese 'Liebe', wie man sie nennt. Dieses aufloderne Gefühl des Vermissens in meiner Brust, diese ständigen Ablenkungsversuche die niemals richtig gelingen. Ich frage mich, ob es wirklich Liebe ist, wenn sie genauso leise kommt, wie sie auch verschwindet. Es ist nicht normal, dass ich für Momente in meinem Leben, niemand anderes so sehr begehre wie ihn, & für andere Erinnerungen, eine wunderbare Freundschaft in mir leuchten spüre. Diese Schwankungen machen mich fertig, verwirren mich. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, alles schnürt mir in solchen Momenten die Luft zum Überleben ab. Ich habe mich die letzten Monate gewaltsam gegen Liebe gewehrt, denn für mich ist die Liebe launisch, schmerzhaft, blendend & grausam. Ich träume seitdem ich klein bin vom Märchenprinzen & muss mir jeden Tag gewaltsam einreden, dass es sowas ihn, nur in Märchenbüchern zu finden gibt. Dennoch lasse ich nicht los, klammere mich gewaltsam an meine Scheinbilder & suche gewaltsam, fast irre nach dem 'perfekten Jungen' für mich. Normal ist das nicht mehr, oder? & dann sehe ich in sein absolut perfekt geschnittenes Gesicht, seine wunderbaren, im Sonnenlicht golden schimmernden Haare, & wünsche mir nichts sehnlicheres als zu ihm zugehören. Ich will keine Liebe in mir spüren, ich verwechsel das eh nur. Das ist Freundschaft, oder? Ja, oder? Bitte sag mir dass ich nicht verliebt bin.

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